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Fokus

Institut Frühe Bildung 0 bis 8

0 bis 8 Jahre – diese Lebensjahre sind wesentlich für die individuelle Entwicklung und die gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb stellt das Institut die Bildung ab Geburt in Familie, Kita und Spielgruppe sowie in Zyklus 1, das heisst im Kindergarten sowie in der 1. und 2. Klasse, ins Zentrum. Das Ziel besteht darin, zu Professionalisierung und Qualitätsentwicklung beizutragen. Die Themenschwerpunkte sind «Frühe, fachlich orientierte Bildung und Entwicklungsorientierung», «Spiel», «Multiprofessionelle Kooperation und Inklusion» sowie «Familienbildung und Partizipation».

Studie «Frühe Sprachförderung» – internationale Forschungsbefunde und Bestandsaufnahme zur Situation in der Schweiz

Die Bedeutung der frühen Sprachförderung für die Bildungslaufbahn ist in den letzten Jahren zunehmend ins Zentrum des Interesses gerückt. Eine Vielzahl von Angeboten wurde geschaffen oder ausgebaut. Bislang wurde die Forschungslage zur frühen Sprachförderung jedoch kaum systematisch erfasst.

Die Studie adressiert die folgenden Fragen: Welche Ansätze sind wirkungsvoll? Wie sieht die Situation in der Schweiz aus? Nach welchen Ansätzen wird gearbeitet und wie wirksam sind diese für verschiedene Zielgruppen? Welche Empfehlungen ergeben sich für die Schweizer Politik?

Die Studie stellt die zentralen internationalen Befunde zur Sprachförderung von Kindern zwischen null und vier Jahren dar. Eine Bestandsaufnahme gibt Auskunft über die Massnahmen zur frühen Sprachförderung in den Kantonen. Basierend auf einem Review und der Bestandsaufnahme wurde eine Typologie erarbeitet. Zudem wurden Expertinnen und Experten befragt und Empfehlungen für die frühe Sprachförderung in der Schweiz abgeleitet. Die Befunde belegen die Wirksamkeit von qualitativ guten Angeboten der frühen Bildung sowie die Vorteile von alltagsintegrierter Sprachförderung gegenüber Programmen. Ebenfalls wirksam sind Angebote, die auch die Eltern ansprechen und miteinbinden. Zur Erhöhung der Chancengerechtigkeit wird eine Stärkung der Massnahmen in allen Sprachregionen empfohlen.

Auf der Basis der internationalen Forschungsliteratur, der Bestandsaufnahme und der Gespräche mit Expertinnen und Experten wurden unter anderem die folgenden Empfehlungen für die frühe Sprachförderung in der Schweiz formuliert:

  • Frühe Sprachförderung soll als Teil der frühen Bildung verstanden werden.
  • Kinder mit anderen Erstsprachen sollen so früh wie möglich die Lokalsprache lernen können.
  • Dazu stellen Bund, Kantone und Gemeinden ein universelles Angebot der frühen Bildung zur Verfügung.
  • Massnahmen zur frühen Sprachförderung werden alltagsintegriert umgesetzt.
  • Die Professionalisierung der Fachpersonen soll durch eine Aus- und Weiterbildungsoffensive vorangetrieben werden.
  • Der Bund, die Kantone und die Gemeinden entwickeln gemeinsame Grundsätze zu Qualität, Zugänglichkeit und Finanzierung eines flächendeckenden kostenlosen oder kostengünstigen Grundangebots der frühen Bildung.
  • Bund, Kantone und Gemeinden finanzieren dieses Grundangebot gemeinsam.

Abb.: Verortung frühe Sprachförderung in der Schweiz

  1. Kanton Zürich: Konzept «Frühe Sprachbildung»
  2. Arbon: Frühe Förderung – kostenfreie Spielgruppe bei Teilnahme Elternbildung
  3. Zernez: Kostenpflichtiges Sprachförderprogramm
  4. Kanton Obwalden: Programm «Zämä uf ä Wäg»
  5. Aargau Süd: Pilotprojekt «Deutsch vor dem Kindergarten»
  6. Kanton Solothurn: Frühe Sprachförderung
  7. Stadt Zürich: Gut vorbereitet in den Kindergarten
  8. Kanton Basel-Stadt: Obligatorische Deutschförderung
  9. Kanton Waadt: Encouragement précoce et scolarisation des enfants allophones dans le Canton de Vaud
  10. Kanton Freiburg: L’encouragement précoce par l’accessibilité aux structures ordinaires dans le Canton de Fribourg
  11. Vernier: Programm «Parle avec moi»
  12. Kanton Tessin: Scuola dell’infanzia ab 3 Jahren

Methodik: Abfrage von verschiedenen Forschungsdatenbanken mittels Schlüsselwörtern, systematische Sichtung von internationalen Studien, statistische Analysen, Fallbeispiele, Interviews und Hearings, Typologie

Kooperation
INFRAS, Université de Genève

Laufzeit
2021 bis 2022

Finanzierung
Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation

Leitung
Franziska Vogt (PHSG)

Team
Silvana Kappeler Suter (PHSG), Johanna Quiring (PHSG)

Literaturhinweise/Publikationen
Vogt, F., Stern, S. & Filliettaz, L. (Hrsg.). (2022). Frühe Sprachförderung: Internationale Forschungsbefunde und Bestandesaufnahme zur frühen Sprachförderung in der Schweiz. Studie im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation. St.Gallen: PHSG. https://doi.org/10.18747/phsg-coll3/id/1659

Evaluation «Buchstart»

Familien mit Kleinkindern erhalten vielerorts kostenlos ein «Buchstart»-Paket, das zwei Bilderbücher und Elterninformationen enthält. Die Trägerorganisationen von «Buchstart» (Stiftung Bibliomedia Schweiz, Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien) beauftragten das Institut Frühe Bildung 0 bis 8 mit der externen Evaluation.

«Buchstart» wird in den Sprachregionen, Kantonen und Gemeinden der Schweiz sehr unterschiedlich umgesetzt. Im Rahmen der externen Evaluation sollen Aussagen zur Qualität und zur Relevanz des Projekts gemacht werden sowie Hinweise zur Weiterentwicklung des Programms ausgearbeitet werden.

Die externe Evaluation von «Buchstart» umfasste eine Literatur- und Dokumentenanalyse, Interviews mit fünf Projektverantwortlichen und eine Online-Befragung der Schlüsselpersonen, die konkret an «Buchstart» beteiligt sind und beispielsweise «Buchstart»-Pakete an Familien abgeben. Die Befragung wurde auf Deutsch, Französisch und Italienisch durchgeführt. 859 Schlüsselpersonen füllten den Online-Fragebogen aus, darunter zahlreiche Bibliothekarinnen und Bibliothekare (47%) sowie Mütter-Väter-Beratende (13%), Mitarbeitende der Gemeindeverwaltung (6%), Kita-Mitarbeitende (6%) und weitere Berufsgruppen. Die Ergebnisse zeigen eine grosse Akzeptanz von «Buchstart». Viele Befragte betonen die Bedeutung des Projekts und unterstützen eine grössere Verbreitung.

Gemäss einer systematischen Erfassung der Forschungsliteratur erweisen sich Buchabgabeprogramme als wirkungsvoll, in denen im Rahmen einer kontinuierlichen, persönlichen Beziehung zwischen Familie und Schlüsselperson wiederholt Bücher abgegeben werden und die Wichtigkeit der gemeinsamen Bilderbuchbetrachtung erläutert wird. Buchabgabeprogramme zeigen insbesondere in benachteiligten Familien signifikante Wirkungen hinsichtlich der familiären Anregungsqualität und der kindlichen Sprachentwicklung. 58% der Befragten gaben an, dass es «Buchstart» gelinge, benachteiligte Familien zu erreichen. Das Evaluationsteam formulierte Empfehlungen zur Weiterentwicklung von «Buchstart» und skizzierte zwei Szenarien, die sich kombinieren lassen: 1) Flächendeckende Abgabe des «Buchstart»-Pakets, um auch benachteiligte Familien zu erreichen. 2) Gezielte und wiederholte Abgabe von Büchern an benachteiligte Familien, um diejenigen Kinder zu erreichen, die ansonsten kaum Bücher besitzen und denen ohne diese Anregung möglicherweise nicht vorgelesen würde.

Methodik: Literaturreview, Interviews, Fragebogen, Qualitätsindikatoren, Evaluation

Kooperation
Glaìs Sales Cordeiro (Université de Genève)

Laufzeit
2023

Finanzierung
Bundesamt für Kultur

Leitung
Franziska Vogt (PHSG)

Team
Valeria Glauser (PHSG), Silvana Kappeler Suter (PHSG), Tanja Veraguth (PHSG), Marius Vogt (PHSG)

Literaturhinweise/Publikationen
Vogt, F., Cordeiro, G. S., Glauser, V., Kappeler Suter, S., Veraguth, T. & Vogt, M. (Hrsg.). (2024). Evaluation Buchstart. St.Gallen: PHSG.

Apps sind weit verbreitet und weisen eine Reihe von Vorteilen wie die intuitive Bedienung auf. Während Kinder Apps bevorzugen, sind Fachpersonen und Eltern skeptischer und schätzen den pädagogischen Nutzen von Apps im Vergleich zu gedruckten Bilderbüchern als geringer ein. Hier setzt das Projekt «PoDiA» an mit dem Ziel, die Auswirkungen von Bilderbuchapps auf Kinder im Alter von 4 bis 5 Jahren zu erforschen. PoDiA untersucht, wie sich Bilderbuchapps im Vergleich zu gedruckten Bilderbüchern auf die Interaktion zwischen erwachsener Person und Kind, auf die Beteiligung des Kindes sowie auf den Wortschatz und das Hörverstehen der Kinder auswirken.

Laufzeit
2022 bis 2026

Finanzierung
Schweizerischer Nationalfonds

Leitung
Silvana Kappeler Suter (PHSG)

Um mehrsprachige Kinder in ihrem Deutschspracherwerb zu unterstützen, bietet die Stadt Zürich «Kita-integrierte Deutschförderung» als Teil von «Gut vorbereitet in den Kindergarten» an. Kinder mit geringen Deutschkenntnissen besuchen im Jahr vor dem Kindergarten an mindestens drei Halbtagen eine Kita. Sprachförderfachpersonen der PHSG besuchen die Kinder alle zwei Wochen in der Kita und fördern sie in Alltagsaktivitäten und im Spiel. Zudem unterstützen sie die Kita-Fachpersonen durch Coaching und Weiterbildung. Die Innovationen wie zum Beispiel Elterngespräche mit interkulturellen Dolmetschenden werden wissenschaftlich untersucht.

Laufzeit
2020 bis 2025

Finanzierung
Sozialdepartement und Schul- und Sportdepartement der Stadt Zürich

Leitung
Franziska Vogt (PHSG)

Mehrsprachigkeit in der frühen Kindheit ist eine Chance. Für viele Migrantinnen und Migranten ist die Herkunftssprache Teil ihrer Identität und ein wichtiges Kulturgut, das in der Familie gepflegt werden soll. Somit wachsen Kinder durch den Kontakt mit der Lokalsprache in einem mehrsprachigen Umfeld auf. In der Schweiz finden sich Projekte zur Förderung der Erstsprachen, die vom Förderprogramm «ici. gemeinsam hier» finanziell unterstützt werden. Die Begleitforschung «Mehrsprachig aufwachsen» untersucht die Perspektive der Eltern von Kindern im Vorschulalter zum Umgang mit Mehrsprachigkeit und die Erfahrungen der Projektverantwortlichen.

Laufzeit
2022 bis 2024

Finanzierung
Migros Engagement

Leitung
Franziska Vogt (PHSG)

Familien mit Neugeborenen erhalten vom Projekt «Buchstart» im ersten Lebensjahr des Kindes zwei Pappbilderbücher geschenkt. Das Ziel besteht darin, früh die Sprache und das gemeinsame Betrachten von Bilderbüchern zu fördern. Bibliomedia und das Schweizerische Institut für Kinder- und Jugendmedien haben das Institut Frühe Bildung 0 bis 8 damit beauftragt, das Projekt mit einer wissenschaftlichen Evaluation zu untersuchen. Dokumentenanalyse, Interviews mit Projektverantwortlichen und Fragebogenbefragungen von Schlüsselpersonen sollen dazu dienen, allfälliges Verbesserungspotenzial und Hinweise dazu herauszuarbeiten, wie Familien erfolgreich erreicht werden.

Laufzeit
2023

Finanzierung
Stiftung Bibliomedia, Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien

Leitung
Franziska Vogt (PHSG)

Der Regierungsrat des Kantons Aargau hat 2020 die Durchführung von Pilotprojekten zur «Deutschförderung vor dem Kindergarten» beschlossen. Das Ziel der Massnahme besteht darin, Vorschulkindern mit unzureichenden Deutschkenntnissen möglichst gute Startbedingungen beim Kindergarteneintritt zu schaffen. Dazu werden Kinder ein Jahr vor dem Kindergarten in Spielgruppen und Kindertagesstätten sprachlich gefördert. Die PHSG und das Büro BASS wurden vom Kanton Aargau damit beauftragt, die Pilotprojekte zu evaluieren. Ziel der Evaluation ist, vielfältige Erkenntnisse zur Wirksamkeit und zur Umsetzung der Massnahmen zu gewinnen.

Laufzeit
2021 bis 2024

Finanzierung
Departement Bildung, Kultur und Sport des Kantons Aargau

Leitung
Silvana Kappeler Suter (PHSG)

Welches Spielgruppenangebot besteht derzeit im Kanton Appenzell Ausserrhoden? Wie sind die personellen und finanziellen Strukturen? Welche pädagogischen Leitlinien werden umgesetzt? Diese Aspekte der Strukturqualität wie auch der Orientierungsqualität werden für eine Situationsanalyse mittels Fragebogenerhebung untersucht. Bei der Befragung beantworteten 26 Spielgruppenleitende aus 17 von 20 Gemeinden im Kanton Appenzell Ausserrhoden Fragen zur Qualität ihres Angebots. Auf der Basis der Erhebung und aus fachlicher Sicht wird Entwicklungsbedarf identifiziert. Des Weiteren werden Handlungsempfehlungen formuliert.

Laufzeit
2022 bis 2023

Finanzierung
Amt für Soziales des Kantons Appenzell Ausserrhoden

Leitung
Janine Hostettler Schärer (PHSG)

Der Podcast «Frühe Bildung» richtet sich an alle, die beruflich (in Kita, Kindergarten, Spielgruppe …) oder privat mit jüngeren Kindern zu tun haben. Der Podcast greift Fragen zur frühen Bildung auf, informiert über Erkenntnisse aus der Wissenschaft und lässt Fachpersonen aus der Praxis zu Wort kommen.

Laufzeit
Seit 2021

Finanzierung
Kinder- und Jugendkredit Kanton St.Gallen

Leitung
Johanna Quiring (PHSG)

Auf dem Instagram-Kanal «fruehe_bildung» werden Ergebnisse aus Forschungsprojekten, Tipps für die Praxis sowie Angebote und Aktivitäten der PHSG zu Themen der frühen Bildung für Interessierte verfügbar gemacht.

Laufzeit
Seit 2022

Finanzierung
PHSG

Leitung
Johanna Quiring (PHSG)

Seit einigen Jahren werden für die Einschulungsphase (Übergang Kindergarten – 1. Klasse innerhalb von Zyklus 1) neue pädagogische und didaktische Ansätze wie auch Modelle diskutiert, die einen inkludierenden Umgang mit der Vielfalt der Kinder ins Zentrum stellen. Mit welchen Modellen diese vier Schuljahre in den einzelnen Kantonen und Gemeinden organisiert werden, unterscheidet sich. In der Studie wird eine Analyse des Ist-Zustands im Kanton Appenzell Innerrhoden vorgenommen. Basierend auf Forschungsbefunden werden Vor- und Nachteile möglicher verschiedener Modelle der Einschulung dargestellt.

Laufzeit
2021 bis 2022

Finanzierung
Kanton Appenzell Innerrhoden

Leitung
Bea Zumwald (PHSG)

Familienzentren sind Orte sozialer Innovation. Sie sind für die frühe Bildung wie auch für Inklusion und Prävention Orte mit Potenzial, da sie in einem offenen Angebot Begegnung und Unterstützung ermöglichen. Im Projekt werden die Strukturen und die Prozesse der Familienzentren im Bodenseeraum erforscht. Das Ziel besteht darin, zu untersuchen, wie Familienzentren die sprachliche Vielfalt und die Teilhabe von Migrantinnen und Migranten stärken können.

Laufzeit
2019 bis 2022

Finanzierung
Internationale Bodenseehochschule

Leitung
Franziska Vogt (PHSG)

Im Zuge der Neubearbeitung des Schweizer Zahlenbuchs für die Klassen 1 bis 4 wird auch der zugehörige Heilpädagogische Kommentar der Bände 1 bis 4 angepasst und überarbeitet. Dabei soll auch bei der Arbeit mit Schülerinnen und Schülern mit Lernschwierigkeiten im mathematischen Bereich stärker auf die im Zuge der Einführung des Lehrplans 21 gewachsene Bedeutung der Handlungsaspekte «Erforschen», «Argumentieren», «Darstellen» und «Mathematisieren» eingegangen werden.

Laufzeit
2019 bis 2024

Finanzierung
Verlag Klett und Balmer

Leitung
Michael Link (PHSG)

Das Projekt interessiert sich für die Aufmerksamkeit und das Arbeitsverhalten der Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Fächern. Es fragt danach, ob es Unterschiede in Bezug darauf gibt, wie hoch die aktive Lernzeit der Kinder in den verschiedenen Fächern ausfällt. Ist diese im Fach «Werken», im Fach «Deutsch» oder im Fach «Englisch» am höchsten? Da diese Fächer meist von verschiedenen Lehrpersonen erteilt werden, fragt das Projekt auch danach, ob und inwiefern diese Lehrpersonen zusammenarbeiten und sich über das Arbeitsverhalten der Schülerinnen und Schüler austauschen.

Laufzeit
2017 bis 2023

Finanzierung
Schweizerischer Nationalfonds

Leitung
Doris Kunz Heim (PH FHNW), Franziska Vogt (PHSG)

Die digitale Transformation wird viele Berufe und Tätigkeiten in der Zukunft prägen. Um im Kindergarten Interesse und Identifikation mit Berufen und Tätigkeiten im Bereich digitaler Transformation sowohl bei Mädchen als auch bei Jungen anzubahnen, entwickelt das Projekt Fantasie- und Rollenspielimpulse zum Thema «Digitale Transformation». An der Erprobung der Impulse nahmen 15 Kindergärten teil. In der daraus entstandenen Handreichung erhalten Fachpersonen Ideen zur Initiierung von Fantasie- und Rollenspielen sowie zur gendersensiblen Spielbegleitung.

Laufzeit
2019 bis 2023

Finanzierung
Akademien der Wissenschaften Schweiz – Leitungsgruppe MINT

Leitung
Franziska Vogt (PHSG)

Vermehrt sind in Regelschulen Assistenzpersonen tätig. Diese sind meist pädagogisch nicht ausgebildet. Sie unterstützen Lehrpersonen beim Umgang mit der Heterogenität und bei der Integration von Kindern mit besonderem Bildungsbedarf. Das Forschungsprojekt untersucht, wie Lehrpersonen und Assistenzen zusammenarbeiten: Wer übernimmt im Unterricht welche Aufgaben? Wie tauschen sie sich aus? Für das Projekt wurden 36 Tandems von Lehrpersonen und Assistenzen während zweier Lektionen gefilmt sowie interviewt. Die Forschungsbefunde wurden für die Beteiligten in der Praxis (Schulleitungen, Lehrpersonen, Assistenzen und Schulische Heilpädagogik) aufbereitet.

Laufzeit
2016 bis 2019

Finanzierung
Schweizerischer Nationalfonds

Leitung
Franziska Vogt (PHSG), Bea Zumwald (PHSG)