Institute / Zentren
Institut Mathematische, Naturwissenschaftliche und Technische Bildung
Das Institut Mathematische, Naturwissenschaftliche und Technische Bildung (IMNT-PHSG) ist die Anlaufstelle für Themen der Fächer Mathematik, NT (Natur und Technik) und NMG (Natur, Mensch, Gesellschaft). Neben der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen der Volksschule beschäftigt sich das Institut in diversen und vielfältigen Projekten mit praxisrelevanten Fragen der entsprechenden Fachdidaktiken. Dabei werden Umwelt- und Inklusionsthemen ebenso fokussiert wie innovative MINT-Ansätze. Das IMNT-PHSG achtet auf einen stark ausgeprägten Praxisbezug, hohe fachliche und methodische Qualität und eine fundierte Wissenschaftskommunikation.
Lernbausteine Mathematik
Das Entwicklungs- und Forschungsprojekt «Lernbausteine Mathematik» wurde 2025 lanciert und ist auf eine Laufzeit bis 2028 angelegt. Ziel ist die Entwicklung einer digitalen Lernplattform für den Mathematikunterricht der Klassen 4 bis 6, die aus themenspezifischen interaktiven Lernbausteinen besteht. Diese ergänzen den regulären Unterricht gezielt und unterstützen individuelles kompetenzorientiertes Lernen durch adaptive Aufgabenformate, responsives Feedback sowie KI-gestützte Hilfestellungen. Die Lernbausteine werden in Zusammenarbeit mit dem Lehrmittelverlag St.Gallen entwickelt und erprobt. Parallel zur Entwicklung wird der Einsatz der Produkte im Unterricht beforscht. Untersucht werden unter anderem Lernprozesse und das Nutzungsverhalten sowie didaktische Potenziale digitaler Lernumgebungen. Die gewonnenen Erkenntnisse fliessen kontinuierlich in die Weiterentwicklung der Lernbausteine ein.
Methodik: Theoriebasierte Entwicklung
Kooperation
Lehrmittelverlag St.Gallen
Laufzeit
2025 bis 2028
Finanzierung
Lehrmittelverlag St.Gallen
Leitung
Michael Link
Team
Nicole Erne, Corinne Regli, Nadine Scossa, Ángela Uribe Acevedo
Im MINT-Zentrum der PHSG im Hochschulgebäude Hadwig wird in Kooperation mit ausserschulischen Kooperationspartner:innen der Stadt St.Gallen (z.B. Naturmuseum St.Gallen) ein MINT-Begabungs- und Begabtenförderungsprogramm für (hoch)begabte Schüler:innen der 4. bis 9. Klasse der Stadt St.Gallen angeboten. Die Kinder und Jugendlichen arbeiten während eines Jahres an einem oder mehreren selbst gewählten Projekten (z.B. Entwicklung eines experimentellen Designs zu einer aktuellen MINT-Frage), die unter Berücksichtigung des ausserschulischen Lernorts festgelegt werden.
Laufzeit
2023 bis 2027
Finanzierung
Dienststelle Schule und Musik der Stadt St.Gallen
Leitung
Rahel Schmid, Nicolas Robin, Claudia Buser Moser
Das Berzelius-Projekt umfasst ca. 30 ausleihbare Hightech-Geräte und multimediale Laborjournale. Ein interdisziplinäres Team soll Schüler:innen für das Experimentieren und die MINT-Fächer begeistern. Nach Workshops, TecDays, Konferenzbeiträgen und Lehrpersonenweiterbildungen stieg die Zahl der auf den Geräten durchgeführten Maturaarbeiten stark an. Ausgewählte Ergebnisse aus den Maturaarbeiten fliessen in die Multimedia-Laborjournale zurück. Auch niederschwellige Formate der Wissenschaftskommunikation wie Motion Comics werden entwickelt. Zudem sollen die Hightech-Geräte in Escape-Räume migriert und in ein Netz von Rätseln und Aufgaben verwoben werden.
Laufzeit
2021 bis 2027
Finanzierung
Metrohm-Stiftung, IT-Bildungsoffensive des Kantons St.Gallen (Zentrum Digitalisierung und Bildung)
Leitung
Frank Gfeller, Alfred Steinbach
Die BioDivSchool-WebApp zur Erfassung des ökologischen Potenzials einer Untersuchungsfläche ist nun in vier Sprachen verfügbar. Ein kurzes Manual erklärt die verschiedenen Funktionen. Die BioDivSchool-WebApp lässt sich mithilfe der dazugehörigen, neu erstellten Unterrichtsmaterialien für die Zyklen 2b und 3 (Lektionsplanung, Arbeitsmaterial, Dossier inklusive Lösungen für Schüler:innen) in den Unterricht einbetten. Diese Unterlagen sind auf Deutsch auch von der entsprechenden GLOBE-Angebotsseite abrufbar. Ein ebenfalls im Rahmen des Projekts erstellter Leitfaden soll Lehrpersonen bei Aufwertungsvorhaben auf dem Schulareal unterstützen.
Laufzeit
2021 bis 2025
Finanzierung
Akademien der Wissenschaften Schweiz, Hamasil-Stiftung, Somaha Stiftung
Leitung
Patrick Kunz
Im Projekt «CaLSAM» wird der Frage nachgegangen, wie mehrsprachige Ressourcen von Schüler:innen im Mathematikunterricht gezielt aufgegriffen und für fachliches Lernen nutzbar gemacht werden können. Aufbauend auf bestehenden wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Mehrsprachigkeitsdidaktik verbindet das Projekt Forschungs- und Praxisperspektiven. Im Zentrum stehen die Entwicklung und die Erprobung von Lernangeboten für Studierende und Lehrpersonen. Für Studierende werden im Rahmen von COIL-Formaten (Collaborative Online International Learning) Lehr- und Lernsettings gestaltet, in denen sie sich theoriegestützt und reflexiv mit Mehrsprachigkeit auseinandersetzen können. Für Lehrpersonen werden Weiterbildungsangebote entwickelt, die konkrete Unterrichtsstrategien zur Förderung mehrsprachiger Schüler:innen im Fach Mathematik aufgreifen. Ziel des Projekts ist es, angehende und praktizierende Lehrpersonen darin zu unterstützen, Mehrsprachigkeit als Ressource wahrzunehmen, diese didaktisch fundiert einzubeziehen und dadurch Zugänge zu fachlichem Lernen und Bildungsressourcen für alle Schüler:innen zu erweitern.
Laufzeit
2025 bis 2027
Finanzierung
Movetia, Europäische Union
Leitung
Ángela Uribe Acevedo
Digitale Medien ermöglichen es, Schüler:innen mithilfe von Scaffolds individuell zu unterstützen und damit der Variabilität von Lernenden und Lernkontexten gerecht zu werden. In «Scafalle» wird ein digitales Unterstützungssetting (z.B. als Applikation) für forschendes Lernen und Making entwickelt.
Laufzeit
2024 bis 2027
Finanzierung
Jacobs Foundation
Leitung
Robbert Smit (PHSG), Julia Arnold, Christoph Gütersloh (PH FHNW)
Viele Studierende der Primarstufe sind bei mathematischen Themen aus Zyklus 1 und Zyklus 2 fachlich unsicher und bringen ungünstige Einstellungen zu Mathematik mit. Dies kann in der Ausbildungszeit kaum aufgearbeitet werden und erschwert den Erwerb fachdidaktischer Kompetenzen. So erhöht sich das Risiko, dass angehende Lehrpersonen ihren Schüler:innen nicht gerecht werden können und die eigene erfahrene Benachteiligung in Mathematik später als Lehrperson an ihre Schüler:innen weitergeben. Ziel des Projekts ist es, diesen doppelten Teufelskreis zu unterbrechen, indem Ausprägungen dieser Chancenungerechtigkeit identifiziert werden und PH-übergreifend ein Konzept für Gegenmassnahmen entwickelt wird.
Laufzeit
2025 bis 2026
Finanzierung
swissuniversities
Leitung
Barbara Drollinger-Vetter (PHZH)
Das Projekt ermöglicht erstmals eine realistische Bestandsaufnahme des Unterrichts im Freien (UiF) in der schweizerischen Lehrpersonenausbildung. Die Ergebnisse liefern eine empirische Grundlage zur Optimierung der Outdoor-Pädagogik und zur Weiterentwicklung entsprechender Kompetenzprofile. Insgesamt sinken Interesse, positive Überzeugungen und Selbstwirksamkeit im Studienverlauf leicht, was auf eine Bedeutungsverschiebung oder unzureichende curriculare Verankerung hindeutet. Ein koordinierter Kompetenzaufbau sowie der Aufbau hochschulinterner Netzwerke engagierter Dozierender erscheinen daher sinnvoll.
Laufzeit
2019 bis 2024
Finanzierung
Foundation SALVIA, Stiftung Mercator Schweiz
Leitung
Christina Wolf
Als Partnerin von Energietal Toggenburg unterstützt die PHSG den Förderverein bei Bildungsprojekten. Die PHSG ist für die fachdidaktische Begleitung beim Aufbau und bei der Erprobung neuer Bildungsangebote zuständig. Für die Jahre 2024, 2025 und 2026 entwickeln Studierende der PHSG Lernaufgaben zu ausgewählten Energiethemen rund um das Erlebnishaus Energie in Wattwil. Die Studierenden werden fachlich und fachdidaktisch begleitet.
Laufzeit
2021 bis 2026
Finanzierung
Energietal Toggenburg
Leitung
Robert Furrer
Eneventura, ein Planspiel zu Energiefragen, ermöglicht eine handlungsorientierte Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) auf der Zielstufe Sekundarstufe I und in der Lehrer:innenbildung in Themenbereichen wie Energie, Klima, Lebensort Dorf/Stadt, Wirtschaft und Konsum. Die innovativen Begleitmaterialien und das Simulationsspiel können auf Deutsch und Französisch in der Lehrer:innenbildung und im Unterricht auf der Sekundarstufe I eingesetzt werden. Für Dozierende an Pädagogischen Hochschulen steht ein Begleitdossier zur Verfügung, das sie dabei unterstützt, am Beispiel von Eneventura bei (angehenden) Lehrpersonen BNE-Kompetenzen zu fördern und sie gleichzeitig darauf vorzubereiten, dies bei den Schüler:innen zu tun.
Laufzeit
2023 bis 2027
Finanzierung
éducation21
Leitung
Daniela Schriebl
Um beide Geschlechter im MINT-Bereich zu fördern, muss auch der Naturwissenschaftsunterricht gendergerecht gestaltet werden. Dies erfordert von den Lehrpersonen Genderkompetenzen, die sie dazu befähigen, den Unterricht so zu gestalten und durchzuführen, dass er sowohl Jungen als auch Mädchen fördert. Das Ziel des Projekts besteht darin, einen tieferen Einblick in die Genderkompetenzen von Lehrpersonen auf der Sekundarstufe I zu erhalten.
Laufzeit
2020 bis 2025
Finanzierung
swissuniversities
Leitung
Nicolas Robin (PHSG), Dorothee Brovelli (PHLU), Markus Rehm (PH Heidelberg), Sanja Hersche (PHSG)
Das Ziel des Projekts besteht darin, bei Sekundarschüler:innen die Diskursfähigkeiten zu stärken, indem mit fundierten naturwissenschaftlichen Argumenten gesellschaftliche Probleme lösungsorientiert diskutiert werden. Das Unterrichtsentwicklungsprojekt folgt dem neu entwickelten Socio-Scientific-Issues-Ansatz (SSI), der als didaktischer Rahmen zur Entwicklung des Unterrichts dient.
Laufzeit
2023 bis 2024
Finanzierung
Stiftung wegwärts
Leitung
Robbert Smit, Florian Rietz
Im Naturmuseum St.Gallen (NMSG) werden in Zusammenarbeit mit der PHSG in Jugend- und Klassenlaboren unterschiedliche Experimentiernachmittage für Kinder und Jugendliche verschiedener Zielstufen angeboten. Die Inhalte werden von Fachpersonen aus PHSG und NMSG entwickelt, während Studierende der PHSG die Leitung übernehmen. Die Jugendlabore richten sich an Schüler:innen, die die Angebote zu Themen wie «Überwintern», «Allerlei rund ums Ei» oder «Welt der Steine» in ihrer Freizeit am Mittwochnachmittag besuchen möchten. Die Klassenlabore bieten ab der 3. Klasse unterschiedliche thematische Labore zu Fossilien, Bionik, erneuerbaren Energien oder Genetik an.
Laufzeit
2018 bis 2027
Finanzierung
Naturmuseum St.Gallen
Leitung
Rahel Schmid, Nicolas Robin
Mit diesem Projekt leistet die PHSG einen Beitrag zur Förderung des Interesses der jungen Generationen an Mathematik, Natur und Technik. Mathematische und technische Kompetenzen eröffnen Kindern eine reflektierte Teilnahme an der Diskussion von Fragen der Zukunft. Als Entdecker:innen können sich Kinder bereits im jungen Alter spielerisch mit Phänomenen in ihrem Alltag auseinandersetzen und so mathematische und technische Kompetenzen aktiv konstruieren. Im Primar- und Sekundarschulalter wird die Industrielandschaft als besonderer ausserschulischer Lernort bedeutsam. Das Format «Jules Vernes Kinder – Mathe- und Technik-Entdeckungstage» beinhaltet Angebote zur frühen Förderung für Kinder zwischen zwei und sechs Jahren (MATHEentdecken) sowie Angebote für ältere Kinder ab dem Primarschulalter bis zur 1. Oberstufe (Technikcampus).
Laufzeit
2024 bis 2026
Finanzierung
Huber + Suhner Stiftung
Leitung
Barbara Ott
Im Projekt «KomMINT» wurden Meilensteine der Kommunikationstechnologie für den Unterricht auf der Sekundarstufe I aufbereitet. Projektprodukte sind ein digitaler Kommentar für Lehrpersonen sowie diverse Aus- und Weiterbildungsangebote. Der Unterrichtskommentar stellt fertige Unterrichtseinheiten zu Kommunikationstechnologien kostenlos digital zur Verfügung. Der Unterricht orientiert sich an aktuellen Erkenntnissen der fachdidaktischen Forschung zum «Wesen der Naturwissenschaften» (Lehrplan 21, Kompetenz NT.1). Das Ziel besteht neben der Stärkung der MINT-Kompetenzen in der Förderung des Verständnisses naturwissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung bei Jugendlichen.
Laufzeit
2021 bis 2024
Finanzierung
swissuniversities
Leitung
Dominik Tschirky, Georg Tinner
Viele Kinder in der Schweiz und in Deutschland wachsen mehrsprachig auf. Im Projekt «MATHEspRechen» wird der Frage nachgegangen, wie die sprachlichen Ressourcen von Kindern für das Mathematiklernen im Kindergarten fruchtbar gemacht werden können. Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt zwischen der PHSG und der PH Karlsruhe. Es wird von der Stiftung Movetia gefördert.
Laufzeit
2022 bis 2025
Finanzierung
Movetia
Leitung
Ángela Uribe Acevedo
Eines der wichtigsten Ziele des Arithmetikunterrichts in Zyklus 1 und 2 ist das Entwickeln von flexiblen Rechenkompetenzen. Um flexibel rechnen zu können, müssen Kinder sowohl inhaltliche Herausforderungen meistern als auch einen Blick für Beziehungen zwischen Aufgaben und Zahlen entwickeln. Gelingt dies nicht, verfestigt sich bei manchen Kindern das zählende Rechnen zur hauptsächlichen Rechenstrategie, was in eine Sackgasse führt. Im Forschungsprojekt wird qualitativ untersucht, wann, wie und wozu Kinder mit Schwierigkeiten in Mathematik Beziehungen und Strukturen beim Rechnen erkennen und nutzen.
Laufzeit
2021 bis 2028
Finanzierung
PHSG
Leitung
Barbara Ott, Charlotte Rechtsteiner
Das mobiLLab ist ein Hightech-Labor, das Lehrpersonen wahlweise an ihre Schule holen oder mit ihrer Klasse an der PHSG besuchen können. Das Projekt soll bei den Jugendlichen das Interesse an Naturwissenschaften und Technik fördern. Mit modernsten Instrumenten und Methoden untersuchen sie an zwölf Stationen alltagsnahe Fragestellungen und erhalten so einen Einblick in die aktuelle Forschungs-, Industrie- und Arbeitswelt. Die Jugendlichen werden bei ihrer Arbeit mit den Hightech-Geräten von Studierenden der PHSG unterstützt, die im Technik-Modul dafür ausgebildet werden. Zur Vorbereitung steht umfangreiches multimediales Unterrichtsmaterial zur Verfügung.
Laufzeit
2010 bis 2030
Finanzierung
Metrohm–Stiftung
Leitung
Stephanie Eugster, Claudia Buser Moser
In den letzten 15 Jahren wurden in der Schweiz zahlreiche MINT-Förderangebote initiiert. MINT-Initiativen wie zum Beispiel mobiLLab, Berzelius, Smartfeld, oder Jugend- und Klassenlabore im Naturmuseum St.Gallen erfreuen sich guter Besucherfrequenzen. Somit werden jährlich zahlreiche Lehrpersonen und mehrere Tausend Schüler:innen verschiedener Zielstufen von diesen MINT-Förderangeboten angesprochen. In diesem Projekt wird der Nutzung der MINT-Angebote nachgegangen. Das Ziel besteht darin, im Laufe der kommenden Jahre einen Rahmen für eine zielgerichtete Weiterentwicklung von MINT-Initiativen festzulegen. Dazu werden die Einstellungen und die Nutzung der Lehrpersonen und der Schüler:innen erfasst und dokumentiert. Auf dieser Basis sollen Massnahmen für die Weiterentwicklung der bestehenden Initiativen formuliert werden.
Laufzeit
2021 bis 2025
Finanzierung
Metrohm-Stiftung
Leitung
Rahel Schmid, Nicolas Robin
Das Open-Access-Journal «Progress in Science Education» (PriSE) bietet nicht nur etablierten Forschenden, sondern auch Nachwuchsforschenden die Möglichkeit, ihre Beiträge (inklusive erster Ergebnisse) zu veröffentlichen. Dadurch wird ein Austausch zwischen Forschenden, Lehrpersonen und anderen Interessierten aus dem Bereich «science and education» ermöglicht. Durch qualitativ hochstehende Beiträge und als Kommunikationsorgan von DiNat und Netzwerk BNE der Dozierenden (éducation21) hat sich PriSE sowohl national als auch international etabliert.
Laufzeit
2024
Finanzierung
swissuniversities
Leitung
Nicolas Robin
Smartfeld, eine Leadorganisation der IT-Bildungsoffensive des Kantons St.Gallen, fördert unter dem Credo «Technologie + Kreativität» MINT- und Zukunftskompetenzen von Kindern und Jugendlichen. Gemeinsam entwickeln die Partner praxisnahe Workshops für alle Schulstufen. 2025 wurden über 360 Workshops mit mehr als 6’300 Schüler:innen durchgeführt. Mit Smartfeld EduAI wurde 2025 mit Fokus auf Lehrpersonen eine nationale Initiative zur Vernetzung und gemeinsamen Entwicklung guter Unterrichtspraxis «MINT im Zeitalter von KI» gestartet. Im EduLab gestalten Lehrpersonen und Bildungsakteure dazu gemeinsam Unterrichtsaktivitäten, erproben sie im Schulalltag und entwickeln diese evidenzbasiert weiter.
Laufzeit
2017 bis 2026
Finanzierung
Eigenleistung Kooperationspartner:innen, IT-Bildungsoffensive (ITBO), Wirtschaftspartner:innen, Verbund von Stiftungen, Gönner:innen
Leitung
Cornelia Gut-Villa (Geschäftsführerin Smartfeld), Mathias Kirf (Projektleiter, PHSG)
Die Fachstelle Umweltbildung des Kantons St.Gallen bietet Lehrpersonen Unterstützung im Unterricht und bei Projekten in den Bereichen «Umwelt» sowie «Bildung für nachhaltige Entwicklung» und ist ausserdem Ansprechpartnerin für GLOBE Ostschweiz. In den Jahren 2024 und 2025 beteiligten sich die Vertreter:innen der PHSG an der Weiterentwicklung einzelner Angebote von GLOBE (z.B. Bioindikation).
Laufzeit
2017 bis 2026
Finanzierung
GLOBE Schweiz
Leitung
Ursula Wunder Novotny